La Peur De L’autre

Couplet 1
Mes chers concitoyens, mes chères concitoyennes ! Pourquoi dans un pays aussi coloré que le nôtre, on a si peur de nos différences, si peur de l’autre. On continue d’entendre les termes « envahir » et « gêner »,j’crois qu’il y a des gens qui aiment haïr et qui haïssent aimer. On laisse des politiques manipuler nos peurs à leurs fins. C’est notre fin si nous restons en proie à leur faim. Montrons-leur qu’on vaut mieux que la haine, mieux que la diffamation, l’ignorance et la discrimination. Montrons-leur qu’on peut voir à travers tous leurs leurres et qu’on peut écouter nos cœurs au lieu d’écouter nos peurs, qu’on a l’intelligence de voir au-delà de nos différences et qu’on peut faire la différence grâce à nos différences. On s’fait la guerre, mais l’ennemi n’est pas d’ailleurs, d’un autre culte ou d’une autre couleur. L’ennemi est en nous et c’est bien ça le problème, car la seule guerre qu’on ne puisse gagner, c’est la guerre contre nous-mêmes.

Refrain
On se bat contre l’indifférence. Vas-y lève-toi ! Vas-y lève-toi ! Je me lève, moi ! Pour qu’on puisse tous avoir une chance. Vas-y lève-toi ! Je me lève, moi ! C’est quand j’entends qu’il y en a trop. De ma peau, des larmes, de la sueur, du sang, c’est ça que je mets dans mes mots quand j’entends qu’il y en a trop. Vas-y lève-toi ! Vas-y lève-toi ! Vas-y lève-toi ! Je me lève, moi !

Couplet 2
A l’heure d’aujourd’hui, on s’est jamais aussi peu parlé. Est-ce l’ère de la communication qui nous donne peur d’parler ? Cette indifférence mutuelle nous tuera au pluriel, et au bout du tunnel il reste cette solitude usuelle. On pense qu’à nos petites vies en refusant de voir qu’on a besoin d’autrui bien plus qu’on voudrait le croire. Les temps sont hard, les gens ont la hargne, on est sur nos gardes, on s’méfie, se regarde et nos peurs nous poignardent. Faut apprendre à se comprendre et non à se descendre. On peut s’entretuer ou on peut se battre ensemble. Qu’on me traite d’idéaliste ! Moi je veux y croire. Il y a trois ans, personne croyait à un président noir. À la base de tout changement il y a un rêve, une idée, faut commencer par rêver pour le concrétiser. Et la seule chose qui puisse rendre un rêve inatteignable, c’est la peur. La peur de ses semblables.

Refrain

DIE ANGST VOR DEM ANDERN

1. Strophe
Meine lieben Mitbürger, meine lieben Mitbürgerinnen! Warum haben wir in einem so bunten Land wie dem unsrigen so grosse Angst vor unseren Unterschieden, so grosse Angst vor dem Andern. Immer wieder hören wir die Begriffe „eindringen“ und „stören“, ich glaube, dass es Leute gibt, die es lieben zu hassen und die es hassen zu lieben. Wir lassen die Politiker unsere Ängste für ihre Zwecke manipulieren. Es ist unser Ende, wenn wir das Opfer ihres Hungers bleiben. Zeigen wir ihnen, dass wir mehr Wert sind als der Hass, besser als die Diffamation, die Ignoranz und die Diskriminierung. Zeigen wir ihnen, dass wir ihren Schein durchschauen, und dass wir auf unsere Herzen hören, statt auf die Ängste, dass wir die Intelligenz haben, über unsere Unterschiede hinwegzusehen, und dass wir den Unterschied dank unseren Unterschiedlichkeiten machen können. Wir bekriegen uns, aber der Feind kommt nicht von Aussen, ist nicht anderen Glaubens oder von anderer Farbe. Der Feind ist in uns – und dies ist genau das Problem, denn der einzige Krieg, den wir gewinnen können, ist der Krieg gegen uns selbst.

Refrain
Wir kämpfen gegen die Gleichgültigkeit. Mach schon, erhebe dich! Mach schon, erhebe dich! Ich stehe auf, ich. Damit wir alle eine Chance haben. Geh schon, erhebe dich! Ich stehe auf, ich, wenn ich höre, dass es zuviel wird. Meine Haut, meine Tränen, mein Schweiss, mein Blut - dies alles packe ich in meine Worte, wenn ich höre, dass es zuviel wird. Mach schon, erhebe dich! Mach schon, erhebe dich! Mach schon, erhebe dich! Ich stehe auf, ich!

2. Strophe
Wir leben in einer Zeit, in der wir noch nie so wenig miteinander redeten. Ist es das Zeitalter der Kommunikation, das uns Angst macht zu reden? Diese allgemeine Gleichgültigkeit wird uns töten, in der Mehrzahl, und am Ende des Tunnels bleibt uns die gewöhnliche Einsamkeit. Wir denken nur an unsere kleinen Leben, und wir weigern uns einzusehen, dass wir den andern mehr brauchen, als wir glauben. Die Zeiten sind hart, die Leute sind voller Groll, wir sind auf der Hut, wir sind misstrauisch, schauen uns an und unsere Ängste stechen uns nieder. Wir müssen lernen, uns zu verstehen, uns nicht nieder zu machen. Wir können uns gegenseitig umbringen oder wir kämpfen gemeinsam. Auf dass ihr mich einen Idealisten schimpft! Ich will daran glauben. Vor drei Jahren glaubte niemand an einen schwarzen Präsidenten. Am Anfang jeder Veränderung steht ein Traum, eine Idee, wir müssen beginnen zu träumen, um den Traum verwirklichen zu können. Und das einzige, das einen Traum unerreichbar macht, ist die Angst. Die Angst vor denen, die einem doch ähnlich sind.

Refrain